Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie die bundesweite Fastenaktion „7 Wochen Ohne“, zu der die Evangelische Kirche seit 1983 jedes Jahr zur Passionszeit von Aschermittwoch bis Ostersonntag einlädt? Sie entscheiden, worauf Sie verzichten, sei es auf Genussmittel, Fernseh- oder Handy-Konsum. Die Evangelische Kirche hat für dieses Jahr das Motto „Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus“ ausgegeben.

Fastenzeit heißt nicht bloßes Nicht-Tun, sondern ist ein neuer und bewusster Umgang mit eingefahrenen Verhaltensweisen. Das Fasten betrifft uns daher nicht nur als Privatperson, sondern gleichermaßen auch als Unternehmen. Rufen Sie doch einfach einmal in Ihrem Unternehmen zum Fasten mit einem bestimmten Motto auf. Machen Sie sich und Ihren Mitarbeitern deutlich, dass Fasten nicht Stillstand, sondern Veränderung von Festgefahrenem, von Gewohnheiten, vom Üblichen bedeutet.

Auch in unserem INFOBRIEF geht es in den beiden brandaktuellen Beiträgen aus unserem Hause um Veränderungen. Unser Markenrechtsteam klärt auf, was nach dem Brexit mit eingetragenen Unionsmarken und deren Schutz geschieht. Unsere Anwaltskollegin Frau Tolle-Lehmann, Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht, stellt Ihnen die EU-Verordnung zur Förderung von Fairness und Transparenz für gewerbliche Nutzer von Online-Vermittlungsdiensten vor, die die Verbraucherrechte von Unternehmen schützen soll.

Zum Thema Veränderung hat sich der Unternehmer Henry Ford – bei aller Kritik an seiner Person – einmal sehr zutreffend und einladend geäußert:

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

In diesem Sinne bleibt mir nur noch zu sagen: Fasten Sie – wie auch immer – und verändern Sie!

Mit besten Grüßen Ihr

Ingolf F. Kropp
Rechtsanwalt