Liebe Leserinnen und Leser,

der große deutsche Schauspieler Mario Adorf hat in einem Interview der ZEIT (abgedruckt im ZEIT Magazin vom 26.04.2018) gesagt, dass er ein Glückskind sei, da er "nun mal keine Krisen wie viele andere" kenne und sein Leben "bislang ohne große Misserfolge" ablaufe. Dabei wuchs er als Kind ohne Vater auf, lebte unter der Woche wegen der Arbeit seiner Mutter im Waisenhaus und musste in seiner Jugend im wahrsten Sinne des Wortes viele Schläge einstecken und sich durchkämpfen. Aufgeben kam für ihn niemals in Frage.

Diese Geschichte macht deutlich, dass wir es im unternehmerischen und auch im privaten Bereich in erheblichem Umfang selbst bestimmen, wie sich unser Leben entwickelt, und dass wir vorhandene, aber manchmal noch verborgene Fähigkeiten auf dem Weg zum Glück trainieren und kultivieren können.

Dem aktuellen Beitrag unseres Partners und Anwaltskollegen Dr. Hermann Lindhorst über Prüf- und Bewertungssiegel kann allerdings entnommen werden, dass manche bei ihrem Glück auf unredliche und unlautere Weise nachhelfen. Hier greifen dann - zum Glück - Gesetz und Rechtsprechung ein, um den Wettbewerb wieder in die Balance zu bringen.

Und noch etwas wird von gesetzgeberischer Seite gerade für unser Glück getan: Eine vom Bundeskabinett beschlossene, bis zum 31.07.2018 geltende Verordnung ermöglicht es, Public Viewing auch für Fußballspiele bei der Weltmeisterschaft zuzulassen, die erst nach 20:00 Uhr angepfiffen werden - also ein Glücksfall von Amts wegen.

Der Kreis schließt sich mit Abraham Lincoln, dem 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, dem folgende ermutigende Lebensweisheit zugeschrieben wird:

"Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben."

In diesem Sinne bleibt mir nur noch zu sagen: Viel Glück!

Mit besten Grüßen
Ingolf F. Kropp
SCHLARMANNvonGEYSO