Liebe Leserinnen und Leser,

es ist die fünfte Jahreszeit ausgebrochen in Hamburg, nein nicht etwa Karneval, der im Übrigen längst vorbei ist und Hamburg mehrheitlich unbeeindruckt lässt. Ich meine: Skiferien.

Und wenn der Berg ruft, fühlt sich angeblich jeder 7. Einwohner dieser Stadt verpflichtet, sich auf den Weg durch die Republik zu machen und den Freuden am Skifahren zu frönen. Als fünfte Jahreszeit gilt eben ein mehrere Tage oder Wochen andauerndes Ereignis, das den Lebensrhythmus vieler Menschen so stark beeinflusst, wie es sonst nur der Wechsel der vier Jahreszeiten tut.

Skifahren macht extrem glücklich, es gehört zu den Sportarten mit den meisten Glücks- momenten. Wenn alles fließt, genug Platz auf der Piste ist und die Geschwindigkeit kontrollierbar bleibt, empfindet man eine große Leichtigkeit und eine veränderte Zeit- wahrnehmung. Es entsteht laut Kompetenzzentrum Kärnten ein „ Flow “, wenn der Skifahrer seine Außenwelt komplett vergisst und sich zu 100 % auf das Skifahren konzentrieren kann, ohne dabei überfordert zu werden. Und in diesem Zusammenhang wollen wir nicht auf die Zahl der jährlichen Ski-Unfälle eingehen.

Nun aber genug der Huldigung durch einen Nicht-Skifahrer und Hiergebliebenen. Es gibt ja schließlich genug andere Themen, die im laufenden Monat mit neuen gesetzlichen Regelungen anstehen. So da sind: Cannabis auf Rezept und parallel dazu Rauschverbot in allen Wäldern, Jahresgebühren für Postfächer (Euro 19,90), neuer Reisepass; und für alle, die dann lieber die Ferne aus dem Sky-freien Wohnzimmer anschauen, das digitale Antennenfernsehen DVB-T2.

Und für alle, die aus dem Ski-Urlaub ein gesundheitliches „Andenken“ mitbringen sollten, so lesen Sie doch bitte die Ausführungen unserer Kollegin, Frau Rechtsanwältin Josephine Mücke zum Thema Krankengeld. Also dann doch lieber: Ski heil und finden Sie voller Glücksmomente und wohlbehalten nach dem Ende der fünften Hamburger Jahreszeit in den Alltag zurück.

Mit besten Grüßen
Günter Erdmann
SCHLARMANNvonGEYSO